Novembre – der Weg zu Gothic

Veröffentlicht am 20.07.2015 von Nemesis

Roms Novembre sind definitiv eine Band, die sowohl in der klassischen Death, als auch atmosphärischen Death Metal Szene ihre Spuren


Schock – die Band über „Glamour“

Veröffentlicht am 13.07.2015 von Nemesis

Wie einige wahrscheinlich beim Review zu Schocks „Glamour“ mitbekommen haben, war ich vom aktuellen Album der Band absolut begeistert. Daran


Das Ich, Interview mit Bruno Kramm

Veröffentlicht am 12.07.2015 von Nemesis

Das Ich – Fehlendes Mitgefühl Neuer Deal, neues Album… und das kann sich wahrlich sehen lassen, haben doch Stefan Ackermann


Tiamat

Veröffentlicht am 11.07.2015 von Nemesis

Opium fürs Volk „Judas Christ“ – nicht nur der Titel der aktuellen Platte der Skandinavier läßt einen zweimal hingucken, auch


Interview Soul In Sadness

Veröffentlicht am 10.07.2015 von Nemesis

„Produziere ich für andere, muß man natürlich beide Meinungen unter einen Hut bekommen. Beim Remixen bin ich eine rigorose Sau“


Studiobericht Das Ich

Veröffentlicht am 09.07.2015 von Nemesis

Neuer Deal, neues Album…. und das kann sich wahrlich sehen lassen, haben doch Stefan Ackermann (voc) und Bruno Kramm (sämtl.


Paradise Lost

Veröffentlicht am 08.07.2015 von Nemesis

Was aus Vergleichen resultiert… … kann man unter anderen auch an Paradise Lost sehen, die auch mit ihrer neuen Platte


Catastrophe Ballet

Veröffentlicht am 23.06.2015 von Nemesis

„Wir sind keine Newcomer mehr, sondern alte Säcke“ Die Band um Sänger und Mainmann Eric Burton dürfte eine der wichtigsten


Eisbrecher Part 3

Veröffentlicht am 07.06.2015 von Nemesis

Part 3 Alexx Wesselsky gesteht an dieser Stelle, daß er schon im Sommer des Jahres 2002 recht mächtigen Frust mit


Cradle Of Filth

Veröffentlicht am 06.06.2015 von Nemesis

Neues Album von Cradle Of Filth Die Jungs von Cradle Of Filth waren mal wieder fleißig und so steht am


Eisbrecher Part 2

Veröffentlicht am 06.06.2015 von Nemesis

Part 2 Gerade, wenn man die Chance hat, gut einzusteigen und etwas Staub aufzuwirbeln, sollte man sich erst recht reinknien


Eisbrecher Part 1

Veröffentlicht am 05.06.2015 von Nemesis

Es ließ die Szene ganz gewaltig aufhorchen. Alexx Wesselski, scheinbar noch mit vollem Elan an der „Herzwerk II“ von Megaherz


Till Lindemann

Veröffentlicht am 04.06.2015 von Nemesis

Wem Till Lindemann heute noch kein Begriff hast, hat dann doch ein bisschen die letzten Jahre verschlafen. Der charismatische Frontmann


Alles über Gothic Musik

Veröffentlicht am 20.10.2014 von Sabine Müller

Es war in den Anfängen der 80er Jahren, als Gothic bekannt wurde. Oft wurde diese neue Musikrichtung, die aus Rock


Was ist Gothic?

Veröffentlicht am 20.10.2014 von Sabine Müller

Bei dieser Musik und dem Style ist es eigentlich so, dass diese Richtung aus Punk und New Wave heraus entstanden



Gothic Pur

Die Gothic Szene ist aus den frustrierten und übersättigten Anhängern der Punk Musik entstanden und hat sich schon zu Beginn der 80er Jahre herausentwickelt. Die Melancholie war psychische und musikalische Gefühlslage der Gothic Anhänger und hat so mit den düsteren Lyrics eine neue Zeit in der Musik eingeläutet. Ian Curtis war der ausgeflippte Sänger der britischen Band Joy Division und konnte als Erster der noch nicht vorhandenen Gothic Szene zugeordnet werden. Er beging 1980 Selbstmord und war zu dieser Zeit einer wichtigsten Figuren in der Musikszene der todessehnsüchtigen Gothic Fans. Gothic hatte, aus dem Punk entstanden, schon von Anfang an eine ganz eigene Ästethik mit dem Hang zur Romantik entwickelt und verlies die punkigen Elemente sehr eigenständig. Mystik Tod und Sehnsucht nach etwas Unbegreifbaren waren die neuen Inhalte in der Musik und traf damit wohl den Nerv der Zeit, denn die Gothic Szene boomte und fand viele neue Anhänger. Die Lebens- und Jugendkultur der Gothics war durch ein sehr spezielles Äußeres erkennbar und die Fans wollten als solche sichtbar sein. Stark und schwarz geschminkte Gesichter, auftoupierte Frisuren und eine extravagante Kleidung in schwarz waren die Merkmale der Gothics.

Gothic – Independent Labels

Bauhaus, Siouxsie & The Banshees, aber vor allem The Cure waren die Bands der Anfangstage der Gothic Musik. Diese ersten Bands prägten die Gothic Kultur mit ihrem ganz eigenen Charme und machten die Musik, die sich bis heute aktiv halten kann und immer noch unglaublich populär ist. Von welchem Musikgenre kann man das schon behaupten? Viele sind einfach wieder von der Bildfläche verschwunden und haben allenfalls ein neues hervorgebracht, aber die Gothic Szene und Musik ist bis in die heutige Zeit mit vielen Anhängern um den Globus aktiv. Der Boom kam aus England und hatte dort die ersten Independent Labels hervorgebracht. Der Gothic Rock war sogar für die tanzwütigen unter ihnen gut geeignet und die von der Rock Gitarre getragenen Songs schafften es bis in die Charts. Darunter die Songs, wie „Temple Of Lov“e von The Sister of Mercy oder „Boys Dont Cry“ von The Cure.

Gothic im Technojahrzehnt

In den USA war die Gothic Szene um Chistian Death ganz hoch im Kurs und die zog die Waver und Grufties im Massen an. Am Ende der 80er Jahre waren die rocklastigen Elemente aus der Gothic Musik verschwunden und wurden durch die neuen Sounds der Elektronischen Musik verdrängt. Mit Faith, The Muse und London After Midnight gab es auch neue Bands, die Gothic Musiker, wie Rozz Williams und Valor ablösten. Die Gitarren verschwanden und verloren ihre Stellung in der Musik der Gothic Szene. Dafür wurden die Elemente der EBM (Electronic Body Music), Industrial und des Dark Wave in den Mittelpunkt gerückt und fanden damit auch Anschluss an die Techno Ära. Die neuen Instrumente der Gothic Pioniere hießen Drum Machines, Vocoder und Sampling Sounds, wie sie auch bei vielen anderen elektronischen Genres Einzug hielten.

Gothic – die aktive Szene lebt

Von den Untoten auferstanden und auf ewig gefeiert wird die Gothic Szene auch heute noch und hat mit den Bands The Sisters of Mercy (Floddland 1987), Fields Of The Nephilim (Nephilim 1988), The Mission immer wieder Live Acts zu verzeichnen, bei denen die Gothic Anhänger erwachen und sogar den Sprung in das neue Jahrtausend unbeschadet überstanden haben. Die Kultur um die Gothic Szene herum hat mit ihrer Schauer Romantik und immer wieder neuen Bands einen internationalen Rang erreicht, der so nicht vorhersehbar war. In vielen Ländern in Europa lebt eine Gothic Szene, die sich mit ihren religiösen Inhalten und ihrer spezifischen Goth Kultur abgrenzt und eine vitale Musikszene pflegt. Deine Lakaien, Goethes Erben, Das Ich, oder Lacrimosa heißen die Bands der modernen Gothic Szene und sind in Deutschland.

Gothic Musik aus dem Jenseits

Englische Bands, wie Fields Of The Nephilim oder Sisters Of Mercy  schafften es sogar in die Charts und fanden mit ihren kalten Synthesizer Sounds und einer individuellen Selbstinszenierung Gehör bei den Gothic Fans. Rockstars wie Marilin Manson mit einem ausgeprägten Hang zu  Schwarz Weiss Kontrasten, haben sich in der Gothic Szene etabliert und wurden so sichtbar von den Großen kopiert.

Die Jugendkultur, die sich um die Gothic Musik angesiedelt hat, war zwar noch lange Zeit mit dem Punk verwandt, hat sich aber immer mehr abgekoppelt und eine eigene Sache auf die Beine gestellt. Die Aggression im Punk wandelte sich im Gothic Style in Melancholie und wurde so zum Hauptmotiv in Verbindung mit der Beschäftigung rund um den Tod. Die Farben schwarz als Ausdruck von Trauer sowie die Todeskultur wurden zum Aushängeschild einer Generation der Gothic People.

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