Interview Flowing Tears

Veröffentlicht am 16.09.2015 von Nemesis

‚Niemand ist wirklich originell’ Weniger typisch metallisch dafür sehr vielschichtig präsentiere sich Flowing Tears mit ihrem aktuellen Rundling „Serpentine“. Der


Interview SubUrbanTribe

Veröffentlicht am 15.09.2015 von Nemesis

Einstand außerhalb Finnlands Die Musikszene Finnland´s scheint immer wieder neue Überraschungen bereit zu halten. Da meint man, nach Acts wie


Stahlmann

Veröffentlicht am 14.09.2015 von Nemesis

Weg mit den ewigen Vergleichen Liebe Leser und Musikfreaks, man kann ja gerne mit Vergleichen um sich werfen, um ein


Interview Marble Arch

Veröffentlicht am 12.09.2015 von Nemesis

Grenzenlos Der Gothic-Bereich hat immer wieder so einige Überraschungen parat, ob das nun das Debut von Lullacry war oder nun


Interview To/Die/for

Veröffentlicht am 10.09.2015 von Nemesis

Der Nabel der Welt und zuviel Schnee Eigentlich ist man oft mit den geführten Interviews ziemlich verwöhnt. Nette, handsame Musiker


Stahlmann „CO 2“

Veröffentlicht am 09.09.2015 von Nemesis

Liebe Leser und Musikfreaks, man kann ja gerne mit Vergleichen um sich werfen, um ein neues Album oder eine recht


Tribulation

Veröffentlicht am 05.09.2015 von Nemesis

Tribulation mit Paradise Lost auf Tour Neben der anstehenden Japan-Tour gemeinsam mit Watain und Inquisition wurden Tribulation nun auch als


Interview Oomph

Veröffentlicht am 25.08.2015 von Nemesis

Oomph! „Ich selbst habe angefangen, Musik zu machen, weil es das, was mir gefallen hätte, nicht gab“ Die Jungs von


ASP History

Veröffentlicht am 24.08.2015 von Nemesis

ASP, über die Aussprache scheiden sich die Geister, eigentlich wird´s am Stück ausgesprochen, manche wehren sich dagegen eben vehement, sind


Eisbrecher

Veröffentlicht am 23.08.2015 von Nemesis

Eisbrecher: Der Konzertfilm Schock Live kommt diesen Herbst Eisbrecher eroberten die Szene niocht nur wahrlich im Sturm, nun haben die


Madder Mortem

Veröffentlicht am 22.08.2015 von Nemesis

Madder Mortem – G´nackweh Mit Deadlands untermauern Madder Mortem wieder einmal ihren Ruf als außergewöhnliche Metalbands, die gern schon mal


Lyrics – ASP Werben

Veröffentlicht am 22.08.2015 von Nemesis

Manchmal rockiger, manchmal düsterer angehaucht sind Alexander Spreng und seine Jungs unterwegs. Politisch machen ASP ihren Standpunkt immer klar und


Oomph!

Veröffentlicht am 21.08.2015 von Nemesis

Oomph! Wahrheit oder Pflicht Die Frage, was zuerst da war, die Henne oder das Ei, beantwortet die Musikszene bekanntlich auf


Leaves´ Eyes

Veröffentlicht am 20.08.2015 von Nemesis

Liv Kristin und ihre Mitstreiter geben sich die Ehre Nun ist es also soweit und die Band um die charmante


Bloodflowerz

Veröffentlicht am 20.08.2015 von Nemesis

Bloodflowerz – Logische Fortsetzung Mit ihrem Debut Diabolic Angel sorgen Bloodflowerz derzeit für einigen Wirbel bei allen Fans düsterer, intensiver


Saviour Machine

Veröffentlicht am 17.08.2015 von Nemesis

Saviour Machine – Charakterstärke Dass Sänger und Komponist Eric Clayton immer mit dem Hirn anschiebt ist nichts Neues. Und auch


Mourning Caress

Veröffentlicht am 15.08.2015 von Nemesis

Mourning Caress – netter Zufall via Asia Nicht nur im Power oder True Metal-Bereich gibt es immer wieder neue hoffnungsvolle


Interview Therion

Veröffentlicht am 10.08.2015 von Nemesis

Therion – Ein Hoch auf die Klassik Gitarrist und Mastermind Christofer Johnsson, übrigens ein ausgesprochen intelligenter Zeitgenosse, wenn auch mit


Lake of Tears

Veröffentlicht am 21.07.2015 von Nemesis

Als Lake Of Tears 1994 ihr Debut „Greater Art“ veröffentlichten, konnte noch niemand ahnen, welch Potential in dieser Band steckt.



Gothic Pur

Die Gothic Szene ist aus den frustrierten und übersättigten Anhängern der Punk Musik entstanden und hat sich schon zu Beginn der 80er Jahre herausentwickelt. Die Melancholie war psychische und musikalische Gefühlslage der Gothic Anhänger und hat so mit den düsteren Lyrics eine neue Zeit in der Musik eingeläutet. Ian Curtis war der ausgeflippte Sänger der britischen Band Joy Division und konnte als Erster der noch nicht vorhandenen Gothic Szene zugeordnet werden. Er beging 1980 Selbstmord und war zu dieser Zeit einer wichtigsten Figuren in der Musikszene der todessehnsüchtigen Gothic Fans. Gothic hatte, aus dem Punk entstanden, schon von Anfang an eine ganz eigene Ästethik mit dem Hang zur Romantik entwickelt und verlies die punkigen Elemente sehr eigenständig. Mystik Tod und Sehnsucht nach etwas Unbegreifbaren waren die neuen Inhalte in der Musik und traf damit wohl den Nerv der Zeit, denn die Gothic Szene boomte und fand viele neue Anhänger. Die Lebens- und Jugendkultur der Gothics war durch ein sehr spezielles Äußeres erkennbar und die Fans wollten als solche sichtbar sein. Stark und schwarz geschminkte Gesichter, auftoupierte Frisuren und eine extravagante Kleidung in schwarz waren die Merkmale der Gothics.

Gothic – Independent Labels

Bauhaus, Siouxsie & The Banshees, aber vor allem The Cure waren die Bands der Anfangstage der Gothic Musik. Diese ersten Bands prägten die Gothic Kultur mit ihrem ganz eigenen Charme und machten die Musik, die sich bis heute aktiv halten kann und immer noch unglaublich populär ist. Von welchem Musikgenre kann man das schon behaupten? Viele sind einfach wieder von der Bildfläche verschwunden und haben allenfalls ein neues hervorgebracht, aber die Gothic Szene und Musik ist bis in die heutige Zeit mit vielen Anhängern um den Globus aktiv. Der Boom kam aus England und hatte dort die ersten Independent Labels hervorgebracht. Der Gothic Rock war sogar für die tanzwütigen unter ihnen gut geeignet und die von der Rock Gitarre getragenen Songs schafften es bis in die Charts. Darunter die Songs, wie „Temple Of Lov“e von The Sister of Mercy oder „Boys Dont Cry“ von The Cure.

Gothic im Technojahrzehnt

In den USA war die Gothic Szene um Chistian Death ganz hoch im Kurs und die zog die Waver und Grufties im Massen an. Am Ende der 80er Jahre waren die rocklastigen Elemente aus der Gothic Musik verschwunden und wurden durch die neuen Sounds der Elektronischen Musik verdrängt. Mit Faith, The Muse und London After Midnight gab es auch neue Bands, die Gothic Musiker, wie Rozz Williams und Valor ablösten. Die Gitarren verschwanden und verloren ihre Stellung in der Musik der Gothic Szene. Dafür wurden die Elemente der EBM (Electronic Body Music), Industrial und des Dark Wave in den Mittelpunkt gerückt und fanden damit auch Anschluss an die Techno Ära. Die neuen Instrumente der Gothic Pioniere hießen Drum Machines, Vocoder und Sampling Sounds, wie sie auch bei vielen anderen elektronischen Genres Einzug hielten.

Gothic – die aktive Szene lebt

Von den Untoten auferstanden und auf ewig gefeiert wird die Gothic Szene auch heute noch und hat mit den Bands The Sisters of Mercy (Floddland 1987), Fields Of The Nephilim (Nephilim 1988), The Mission immer wieder Live Acts zu verzeichnen, bei denen die Gothic Anhänger erwachen und sogar den Sprung in das neue Jahrtausend unbeschadet überstanden haben. Die Kultur um die Gothic Szene herum hat mit ihrer Schauer Romantik und immer wieder neuen Bands einen internationalen Rang erreicht, der so nicht vorhersehbar war. In vielen Ländern in Europa lebt eine Gothic Szene, die sich mit ihren religiösen Inhalten und ihrer spezifischen Goth Kultur abgrenzt und eine vitale Musikszene pflegt. Deine Lakaien, Goethes Erben, Das Ich, oder Lacrimosa heißen die Bands der modernen Gothic Szene und sind in Deutschland.

Gothic Musik aus dem Jenseits

Englische Bands, wie Fields Of The Nephilim oder Sisters Of Mercy  schafften es sogar in die Charts und fanden mit ihren kalten Synthesizer Sounds und einer individuellen Selbstinszenierung Gehör bei den Gothic Fans. Rockstars wie Marilin Manson mit einem ausgeprägten Hang zu  Schwarz Weiss Kontrasten, haben sich in der Gothic Szene etabliert und wurden so sichtbar von den Großen kopiert.

Die Jugendkultur, die sich um die Gothic Musik angesiedelt hat, war zwar noch lange Zeit mit dem Punk verwandt, hat sich aber immer mehr abgekoppelt und eine eigene Sache auf die Beine gestellt. Die Aggression im Punk wandelte sich im Gothic Style in Melancholie und wurde so zum Hauptmotiv in Verbindung mit der Beschäftigung rund um den Tod. Die Farben schwarz als Ausdruck von Trauer sowie die Todeskultur wurden zum Aushängeschild einer Generation der Gothic People.

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